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Einführung in die Psychotraumatologie

Veranstaltungsort Fortbildungsinstitut in der m&i Fachklinik Bad Pyrmont
31812 Bad Pyrmont
Beschreibung

Termin

ab:08.03.2027
bis:08.03.2027

Kosten:169,00 €

 

Termin: 08.03.2027    

Kurs - Nr.:  27.PY.01

Referentin: Nicole Umschaden-Rüsken, Fachkraft  für Traumapädagogik  

Zielgruppe: Physiotherapeuten, Ergotherapeuten Pflegefachkräfte, Praxisanleiter, PiA oder Auszubildende im letzten Ausbildungsdrittel                     

Unterrichtseinheiten: 8
Fortbildungspunkte:   
8
 

Kursgebühr: 169,00 €

kostenl. Serviceleistungen: Skript und Pausengetränke

Kurszeit: 08.30 – 15.30 Uhr

Das Seminar vermittelt erste Grundlagen der Psychotraumatologie sowie Handlungskompe-tenzen im Umgang mit traumatisierten Personen.

 

Zu Beginn der Fortbildung werden die neurobiologischen und psychodynamischen Grundlagen von Trauma vermittelt: Was geschieht im Gehirn bei extremen Stress in Form von lebens-bedrohlichen Ereignissen? Wie entstehen Schlüsselreize mit entsprechenden Trauma-reaktionen? Warum können bestimmte Pflege- oder Behandlungssituationen (z. B. Intimpflege, Mobilisation, Massage,..) retraumatisierend auf Betroffene wirken? Welchen Einfluss haben (möglicherweise unerkannte) Traumafolgestörungen auf meinen beruflichen Alltag? Welche Möglichkeiten habe ich im pflegerisch/therapeutischen Alltag um bestenfalls traumasensibel zu arbeiten? Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem transgenerationalem Trauma und der Frage, wie familiäre Prägungen, Bindungserfahrungen und kollektive Traumata in Pflegebeziehungen hineinwirken können.

Ein umfangreicher Praxisteil widmet sich der Entwicklung einer traumasensiblen Haltung. Gemeinsam möchten wir Traumatisierung erkennen, verstehen und professionelle Vorgehensweisen erarbeiten. Anhand eines Fallbeispiels erlernen die Teilnehmenden konkrete Handlungsstrategien.

Nach umfangreicher Beschäftigung mit möglichen Traumatisierungen an potenziellen Klienten, geht es zum Abschluss noch um die Fachkräfte selbst. Thematisiert wird das Risiko einer sekundären Traumatisierung sowie moral distress. Die teilnehmenden Personen werden gebeten, Belastungsfaktoren im Berufsalltag zu reflektieren, lernen Frühwarnzeichen kennen und erarbeiten gemeinsam mit der Referentin Strategien zur Psychohygiene, Selbstregulation und Teamkultur.


Inhalte:

·         Grundlagen der Psychotraumatologie

·         Einblicke in mögliche Tramfolgestörungen

·         Transgenerationale Traumatisierungen

·         Professioneller Umgang mit Betroffenen und traumasensible Kommunikation

·         Sekundäre Traumatisierung und moral distress  

 

Ziel der Veranstaltung:
Sensibilisierung, Grundlagenwissen, Impulse für die pflegerisch/therapeutische Praxis, Erlernen von traumasensiblen Handlungskompetenzen im Umgang mit betroffenen Personen.

 

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  • Entspannungstechniken
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